Klinikum der J.W. Goethe Universität Frankfurt/Main Klinikum der J.W. Goethe Universität Frankfurt/Main Klinikum der J.W. Goethe Universität Frankfurt/Main Klinikum der J.W. Goethe Universität Frankfurt/Main

Klinikum der J.W. Goethe Universität Frankfurt/Main

1. Infrastrukturmaßnahmen Stromversorgung

1.BA und 2.BA

Erweiterung, Ertüchtigung, Modernisierung der vorhandenen Strom und Notstromversorgung auf 20 MVA

1. BA ca. € 19 Mio. Elektro

Sanierung und Erneuerung der Übergabe- und Kopfstationen in H50 und H2 sowie Erweiterung der zentralen Mittelspannungs-Notstromversorgung im H2A und Errichtung einer zentralen MS Notstromversorgung im Haus 50. Modernisierungen der Leittechnik und Beginn des upgrades auf die neue Norm IEC 61850 mit redundantem Serversystem. Aufbau und Entwicklung eines neuen selektiven Schutzkonzeptes. (Komplette Umsetzung im 1. BA im SV-Netz).

Das Gesamtkonzept musste im laufenden Krankenhausbetrieb umgesetzt werden.

Anlagen:

MS-Anlagen

  • ca. 75 Stück Mittelspannungsschaltanlagen als Doppelsammelschiene mit zwei Leistungsschaltermethode
  • ca. 50 Stück Mittelspannungsschaltanlagen als Einfachsammelschiene mit Leistungsschalter
  • ca. 125 Stück Feldleit- und Schutzgeräte
  • 4 Stückphasen- und abschnittsselektiver Sammelschienendifferentialschutz für alle Zentralen
  • ca. 60 Stück Leitungsdifferentialschutzgeräte
  • Schaltanlagenleitsystem IEC 51850 für neue Zentralen und Integration. Bestand ca. 35 MS Schaltanlagen AV und SV
  • 4 Stück Notstromdieselaggregate mit 10 kV Generatoren mit Schutzeinrichtungen, Notstromsteuerung und Synchronisation
  • Komplette Umschlußarbeiten aller MS-Anlagen auf die neuen Zentralen.
  • ca. 5.000m MS-Kabel
  • ca. 7.000 m LWL für Schutz und Steuerung.
  • ca. 80 Felder TSK-geprüfte Niederspannungsschaltanlagen ( 2000A)
  • ca. 80 Verbraucher NS-seitig umschließen inklusive Provisorien
  • ca. 6 Stück 10/4 kV Transformatoren.
2. BA ca. € 20 Mio. Elektro

Der 2. BA Infrastruktur lässt sich in folgende, einzelne, unabhängige Teilmaßnahmen untergliedern:

  1. Ausbau Kopfstation Haus 72.
  2. Baufeldfreimachung und Erschließung Haus 23 D und Haus 21 A / B
  3. Sanierung und teilweise Umverlagerung Trafostation Haus 39 mit Versorgung. des neuen Lehr- und Prüfungszentrum.
  4. Versorgung Haus 67/ZFE.
  5. Sanierung und Erweiterung Energiezentrale Haus 71.
  6. Integration Bestand in die neue Infrastruktur.
  7. Versorgung provisorische Küche Haus 51.
  8. Erweiterung und Integration Haus 69.
  9. Erweiterung und Dieselnotstromanlage Haus 50.
  10. Versorgung Haus 22 A Medicum.
  11. Versorgung TGA- Unterstationen.

Der Ausbau der Kopfstation Haus 72 sieht hierbei eine dritte EVU Übergabe mit einer AV-Zentrale und einer SV-Zentrale jeweils in Doppelsammelschienentechnik und Dieselnotstromaggregaten vor. Die Neubauten werden integriert und der Bestand an die neue Versorgungsstruktur angepasst. Weiterhin erfolgt ein Upgrade der Stationsleittechnik der vorhandenen Trafostationen in das neue Schaltanlagenleitsystem und die komplette Realisierung des neuen Schutzkonzeptes (1. BA nur SV).

Alle Maßnahmen müssen im laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt werden.

Folgende Anlagen sind Bestandteil der Maßnahmen 2.BA Infrastruktur:

  • ca. 55 Zellen Mittelspannungsschaltanlagen als Doppelsammelschiene mit zwei Leistungsschaltermethode
  • ca. 35 Zellen Mittelspannungsschaltanlagen als Einfachsammelschiene mit Leistungsschalter
  • ca. 90 Stück Feldleit- und Schutzgeräte
  • ca. 25 Stück Leitungsdifferentialschutzrelais
  • 2 Stück phasen- und abschnittselektive Sammelschienendifferentialschutz für Zentralen
  • ca. 8 Stück Transformatoren bis 1000 kVA
  • ca. 20 Stück Transformatoren bis 630 kVA
  • ca. 130 Felder TSK-geprüfte Niederspannungsschaltanlagen bis 2500 A
  • Integration ca. 30 Stück MS-Schaltanlagen Bestand in ein neues Schaltanlagenleitsystem (IEC 61850)
  • Schutzanpassung Teil 2 an ein neues Schutzkonzept (AV)
  • ca. 10.000m MS-Kabel und 12.000m LWL
  • Umschluss vorhandener MS+NS Anlagen

2. Gebäudemaßnahmen

Neue Gebäudemaßnahme (2009 - 2015)

Erweiterung der Funktionsbauten H23D und H21A/B

Elektro und AFL ca. € 25 Mio.         (ca. 45.000 qm)

  • ca. 9 OP's
  • ca. 3 Eingriffsräume
  • ca. 105 Intensivbetten
  • dezentraler Aufwachraum
  • ca. 20 Röntgenräume (davon ca. 8 Stück der Gruppe 2 VDE 0100 Teil 710)
  • Untersuchungs- und Behandlungsräume
  • ca. 120 Zimmer Normalpflege
  • Labor und Apotheke
  • 5 Stück Bettenaufzüge
  • 5 Stück Lastenaufzüge
  • 1 Personenaufzug
  • Rohrpost

Besonderheiten

  • ZSV-Anlage mit 2x50 kVA (redundant)
  • ZSV-Anlage mit 2x60 kVA (redundant)
  • ca. 50 ZellenMittelspannungsschaltanlagen AV und SV als Doppelsammelschienenanlagen mit Zwei-Leistungsschaltermethode
  • ca. 12 Transformatoren
  • ca. 100 Felder TSK-geprüfte Niederspannungsschaltanlagen

Alte Gebäudemaßnahme: Sanierung der Sockelgeschosse und Erweiterungsbau (2000 – 2012)

Bausumme ca. 300 Mio €
Elektro / Förderanlage ca.70 Mio €

Gesamtbetten: ca. 1360

Sanierung und Erweiterung, bestehend aus: Status
  • Bauvorbereitende Maßnahmen (u. a. 8000 DA FM-Kabel im laufenden Betrieb umverlegt)
fertiggestellt
  • 2 Stück Hubschrauberlandeplätze mit Gesamtbefeuerung für Universitätsklinikum
fertiggestellt
  • Hörsaalgebäude
fertiggestellt
  • Forschungs- und Laborgebäude mit 24 Labor- Moduleinheiten (S2-fähig)
fertiggestellt
  • 2 Stück Laborgebäude mit ca. 90 Laborräumen
fertiggestellt
  • Augenklinik
fertiggestellt
  • HNO-Klinik
fertiggestellt
  • Zentrale Eingangshalle
fertiggestellt
  • Erweiterungsbau und Sanierung Funktionsbau mit 26 OP/Eingriffsräumen, 113 Intensivbetten, Aufwachraum und AG2-Überwachung, 15 Röntgenräumen, 29 AG2-Räume und 120 Pflegebetten
fertiggestellt
  • Sanierung bestehender Funktionsbau (ca. 60.000 qm)
    • (Umbau und Erweiterung von Anlagen)
in Bauphase

Zeitraum 2000 – 2012

Funktionsgebäude

6 Pflegestationen
5 Intensivstationen
26 Operationssäle
2 Aufwachstationen
25 Röntgenräume
2 Hubschrauberlandeplätze
120 Pflegebetten neu

Forschungs- und Laborgebäude

Forschungs- und Laborgebäude mit 24 Labormodulen, S2-fähig (mehrere unabhängige Labor- und Nebenräume je Modul)

Hörsaalgebäude

Hörsaalgebäude mit 3 Hörsälen/Seminarräumen

Augenklinik

mit 180 Betten sowie Untersuchungs-/Behandlungsräume

Forschungs- und Lehrgebäude

mit ca. 90 Laborräumen

Anlagenarten

  • Fördertechnik
  • Rohrpostanlage
  • Stromversorgung
  • Starkstromanlagen
  • Beleuchtungsanlagen
  • Passives Datennetz
  • Aktive Datennetz-Komponenten
  • Brandmeldeanlagen
  • ELA-Anlagen
  • Lichtrufanlagen
  • Videoanlagen
  • Sicherheitstechnik
  • Antennenanlage
  • Uhrenanlagen
  • Sprechanlagen
  • Telefonanlagen
  • BOS/GWF-Funkanlagen
  • Medientechnik

LP 2 bis 9

Besonderheiten Stromversorgung:

  • ZSV Anlage mit 2x120 kVA (redundant)
  • ca. 50 Zellen Doppelsammelschienenanlagen AV + SV mit Zwei Leistungsschaltermethode
  • ca. 12 Transformatoren 630 kVA
  • ca. 150 Felder NS-Schaltanlagen
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