Funkanlagen Funkanlagen

BOS/GWF - Funkanlagen

In allen brandschutztechnischen Bereichen von Gebäuden, für die die öffentlichen Berufsfeuerwehren zuständig sind, ist ein direkter Funkverkehr im 2-m-Wellenbereich mit 1 W Sendeleistung vorgeschrieben. Des weiteren ist oft eine funktechnische Verbindung von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (z. B. Rettungsleitstellen, Hubschrauberlandeplätzen) eine funktechnische Anbindung erforderlich. Es sollte ein direkter Funkverkehr mit Handsprechfunkgeräten mit 1 W Sendeleistung im 2-m-Band (ca. 170 MHz) ermöglichen. Sollte dies nicht möglich sein, so muss entsprechend eine BOS-Gebäude-Funkanlage als Gleichwellenfunkanlage ausgeführt werden. Hierbei sollte bei der Planung das entsprechende Frequenzspektrum so gewählt werden, dass auch später ein digitaler Bündel- oder Feuerwehrfunk aufschaltbar ist. Durch ein entsprechendes Koppelnetzwerk lassen sich verschiedene Anwendungen und Frequenzspektren einbinden. Die funktechnische Versorgung des Gebäudes kann hierbei entweder über entsprechende passive Breitbandantennenkabel mit entsprechenden Abstrahlantennen oder mittels strahlenden HF-Kabeln ausgeführt werden.

Referenzen BOS/GWF-Funkanlagen (Auszug)

Klinikum der J.W. Goethe Universität

  • 1 Stück Zentrale und 5 Stück Unterstationen als Sende/Empfangseinheiten mit Gleichwellenabgleich
  • ca. 2.000 m Abstrahlendes HF-Koaxialkabel
  • ca. 25 St. HF-Antennen

BMW Welt

  • 1 Stück Zentrale und 1 Stück Unterstation als Sende/Empfangseinheit mit Gleichwellenabgleich
  • ca. 1.500 m Abstrahlendes HF-Kabel
  • ca. 20 St. HF-Antennen

Krankenhaus München Schwabing

  • Redundante BOS/Bündelfunkanlage für Kommunikation mit Rettungsleitstelle

Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau

  • Redundante BOS/Bündelfunkanlage für Kommunikation mit Rettungsleitstelle
Funkanlagen-Planung